Heizen mit Holzpellets bedeutet Heizen mit nachwachsender Energie. Davon profitieren Sie ebenso wie die Umwelt. Denn Holz ist letztlich gespeicherte Sonnenenergie.
Ein Pelletheizkessel nutzt als Brennstoff Holzpellets. Dabei handelt es sich um Presslinge, die aus naturbelassenem Holz ohne chemische Bindemittel hergestellt werden. Das Rohmaterial bilden Sägespäne und Sägemehl. Sie fallen als Reststoffe bei der Holzverarbeitung an. Ein Pellet ist ca. 5 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 6 mm. Ein Kilogramm hat etwa denselben Heizwert wie ein halber Liter Heizöl.

 

Die Firma Porzner ist "ausgezeichneter Pelletfachbetrieb" des DEPI (Deutsches Palletinstitut)

Anwendungen

Ein Pelletheizkessel ist ein Heizsystem, das den kompletten Warmwasser- und Heizwärmebedarf eines Gebäudes decken kann. Dies geschieht voll automatisch ohne zutun des Eigentümers. Er eignet sich sowohl zur Modernisierung von Bestandsbauten als auch als Heizsystem für Neubauten. Der Platzbedarf eines Pelletheizkessels ist relativ gering, jedoch wird ein Zusatzraum zur Lagerung von Pellets benötigt. Die bei der Verbrennung der Pellets entstehende Bio-Asche kann entweder über den Hausmüll entsorgt oder als Dünger im Garten verwendet werden.

Die Technologie in Stichpunkten

  • Auch für Nachrüstung/Sanierung geeignet
  • Neutrale CO2-Bilanz, keine fossilen Brennstoffe notwendig
  • Platz zur Lagerung der Brennstoffe notwendig
  • Attraktive Fördergelder, mehr unter www.bafa.de, www.foerderdata.de
  • Voll automatisierter Betrieb, nur Asche muss ca. alle 2 Monate geleert werden

Zukunftssicherheit

  • Sehr hoch, da allein auf erneuerbare Energien zurückgegriffen wird
  • Pelletpreis langfristig stabil

Kombinationsmöglichkeiten

  • Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung
  • Warmwasserspeicher, Kachelofen
  • Kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung