Stets frische, gesunde Luft, ohne energieverschwendete Fensterlüftung.

Systeme zur Wohnungslüftung sorgen für einen kontrollierten Luftwechsel in Gebäuden. Dieser ist insbesondere in immer luftdichteren Häusern notwendig (z. B. Neubau, oder KFW-Sanierung v. Altbauten), um die Lufthygiene zu gewährleisten und beispielsweise der Bildung von Schimmelpilz vorzubeugen.

Zentrale Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung bieten gleichzeitig eine integrierte, hocheffiziente Wärmerückgewinnung von bis zu 96 Prozent. Das heißt: Der verbrauchten Abluft wird nahezu die gesamte enthaltene Wärme entzogen und auf die angesaugte Frischluft (Zuluft) übertragen. Dadurch senken Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung im Gegensatz zur konventionellen Fensterlüftung den Heizbedarf eines Gebäudes um rund 20 Prozent.

Anwendungen

Sowohl im Neubau als auch im energetisch sanierten Bestandsbau

Einsatzbedingungen und Voraussetzungen

  • Installation eines Luftkanalsystems zu den Zu- und Abluftstellen im Gebäude
  • Regelmäßige Filterwechsel nötig (alle 6 Monate)
  • Aufwendige Nachrüstung im Bestandsbau

Die Technologie in Stichpunkten

  • Verbrauchte Luft wird dort abgesaugt, wo sie am meisten belastet ist (Küche, Bad)
  • Der abgesaugten Luft wird die Wärme über einen Wärmetauscher entzogen und die zugeführte Frischluft (Zuluft) damit erwärmt
  • Die erwärmte Frischluft (Zuluft) wird vorrangig den Aufenthaltsbereichen wie Wohnraum und Schlafzimmer zugeführt
  • Dauerhaft hygienischer Luftwechsel
  • Vorbeugung von Feuchtschäden und Schimmelbefall, Pollenfilter
  • Reduzierung des Heizbedarfs um rund 20% Begleitende Zukunftssicherheit